Über die Unwissenheit eines „Experten“

Michael Klarmann, ein Namen den man als politisch „unkorrekter“ Aktivist zumindest in der Region Aachen  – aber auch darüber hinaus – kennen müsste, bewies erneut sein politisches Unverständnis, obwohl er ja vorgibt in eben selbigen ein „Experte“ zu sein. Kurzzeitig ließ sich der antifaschistische Reporter auf eine Diskussion mit dem Autor dieser Zeilen ein um sie nach kurzer Zeit auch wieder abzubrechen. Nach dreitägiger Überlegung (?) veröffentlichte er letztendlich einen Beitrag in seinem Blog, der lediglich den Vorwurf des Antisemitismus in den Raum wirft, ohne auf jegliche Argumente in der vorhergegangen Diskussion einzugehen. So heißt es dort kurz und knapp: „Der Autor dieser Zeilen stellte indes sodann fest, dass Neonazis sich nur populistisch als angebliche „Antikapitalisten“ präsentieren, eigentlich aber nicht den Kapitalismus in Frage stellten und als Gegner ansehen, sondern den Juden als Sinnbild für den weltweiten „Zinswucherer“ („Hochfinanz“) u.ä.“ In einem anderen, verwiesen Artikel, mit dem er diese Aussage angeblich belegen will, heißt es, dass „weder Banken noch Betriebe der Schwerindustrie von ‚Reichsbürgern‘ [im historischen Nationalsozialismus] enteignet wurden “ und tritt mit dieser Argumentationsstruktur genau ins Fettnäpfchen.
Wie mehrmals deutlich erwähnt, ist eine Enteignung der Produktionsmittel eine viel zu verkürzte Kapitalismuskritik. Dies wiederum jetzt als „Argument“ anzuführen, dass jeder Antikapitalismus von uns simpler Antisemitismus wäre, spricht für die Unwissenheit und Voreingenommenheit dieses Mannes, der hingegen seiner eigenen Behauptung sich nie ernsthaft mit unseren Positionen auseinandergesetzt haben kann, da er sonst nicht zu solchen absurden Schlussfolgerungen kommen würde. Aber auch extra nochmal für ihn:
Nicht das Eigentum an Produktionsmitteln ist die Schlüsselfrage, sondern die Zinswirtschaft, nicht der Mehrwert, sondern die Zinsknechtschaft! Das Geld ist für die Wirtschaft da und die Wirtschaft für den Menschen. Der Schaden, den das heutige Zinsgeldwesen in jeder Volkswirtschaft anrichtet, ist unermesslich. Da Geld zuerst als Leihgeld in den Wirtschaftskreislauf kommt und bei der Rückzahlung Zinsen erzwingt, ist immer zuwenig Geld im Verkehr, als dass zum Rückzahlungszeitpunkt alle am Wirtschaftsgeschehen Beteiligten zahlungsfähig bleiben können. Da die Geldscheine zur Zahlung dieser zusätzlichen Beträge nie mit in den Kreislauf kommen, fehlen sie immer für die Rückzahlung. Wenn es den Einen gelingt, das zusätzliche Geld in ihre Kassen zu bekommen, so fehlt es den Anderen um so mehr. Zwangsläufig werden immer neue und immer größere Firmen von der Zahlungsunfähigkeit betroffen, denn trotz aller Konkurse und Geschäftsaufgaben wirkt ja unter den Übrigbleibenden am Ende der Mechanismus der Zinsknechtschaft weiter.
Das ist eine Todesspirale, die zwar als erstes die Unternehmer trifft, aber als Folge davon, auch wachsende Arbeitslosigkeit hervorbringt. So kommt es in allen, der Zinsknechtschaft unterworfenen, Ländern stets zu Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit.
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2 Antworten to “Über die Unwissenheit eines „Experten“”

  1. Klar, Mann? Says:

    Weshalb hätte ich drei Tage nachdenken müssen?

    Den „Zufallsfund“ in Sachen Gedenktafel-Diebstahl

    http://klarmann.blogsport.de/2009/11/04/rechts-nazi-antikapitalisten-eher-judenhasser/

    griff ich nur neu auf, um meine zuvor erwähnten Thesen zu untermauern.

    http://klarmann.blogsport.de/2009/10/31/rechts-ss-nachwuchs-feiert-mini-reitziade-in-aachen/#comment-31203

    Ansonsten wissen Sie ebenso gut wie ich, dass ich mich dem Thema schon länger angenommen habe und Diskussionen darüber abbreche, weil „wir“ und im Kreis drehen.

    http://klarmann.blogsport.de/2009/06/27/rechts-neonationalsozialismus-extrem-modern/

    Aber dies hier ist Ihr Blog, Ihre „Welt“, deswegen…

    Mik

    Admin: Wie Sie ja auch bestimmt gesehen haben, ist hinter Ihrer angeprangerten „Nachdenkzeit“ auch ein in Klammern gesetztes Fragezeichen. Was allerdings besagter Gedenktafel-Vorfall mit meinen vorgebrachten Argumenten zu tun hat, erschließt sich mir leider immer noch nicht.

    Dass Sie sich schon seit längerem mit dem Geldsystem beschäftigen, bezweifel ist an dieser Stelle doch entschieden. Zumindest spricht das „Argument“ des „Antisemitismus“, den Sie lediglich auf die Nennung des Namen Rothschild stützten, nicht gerade dafür.

    Desweiteren weiß ich nicht, was „Überzeugungstäter“ und die Teilnehmerzahl der Mai-Demonstration 2007 mit mir oder Antikapitalismus zu tun haben sollte.

    Deswegen…? …wollen Sie hier nicht weiter diskutieren, weil Sie hier eben nicht beliebig ein Gespräch abbrechen können!?

  2. Helmut Says:

    Es gibt nun in Aachen einen patriotischen Arbeitskreis, der diese Dinge ähnlich sieht!

    Admin: Könnten Sie mir über meine E-Post Adresse hochfinanz@ymail.com mehr Informationen zukommen lassen?

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