Buchempfehlung: Der Untergang des Dollar-Imperiums

In den Massenmedien wird bewusst verheimlicht, dass in den USA private Bankiers und nicht mehr die Regierung die Macht über das Geld in den Händen hält. Diese Tatsache hat nicht nur für Amerikaner, sondern auch für Europäer und speziell für Deutsche entscheidende Bedeutung. Ein neues Buch des Politikjournalisten F. William Engdahl enthüllt vertuschte Fakten und schildert die Chronik der Geschichte der wahren Macht über das Geld.

„Geld ist Macht.“ Dieses Sprichwort existiert seit der Antike und doch haben nur wenige Menschen die wahre Macht des Geldes verstanden. Geld kann Wohlstand, ein maßvolles Wachstum oder eine tiefe Depression hervorrufen. Deshalb ist es von höchster politischer Bedeutung, wer die Macht besitzt, Geld zu erzeugen (zu „schöpfen“) oder zu vernichten. Nur der Staat sollte über diese Macht verfügen, da er andernfalls nicht über das Schicksal seiner Bevölkerung wachen kann.

Im Dezember 1913 ließ sich der Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika von einer mächtigen Finanzelite dazu überreden, die Geldschöpfung an Privatbankiers zu übertragen. Der US-Kongress gab damit eine Macht aus den Händen, die für das Überleben der Republik als so wichtig betrachtet wurde, dass die Gründerväter sie im ersten Artikel der amerikanischen Verfassung verankert hatten. Diese Entscheidung wurde bewusst so geschickt kaschiert, dass nur wenige wissen, wer die Macht über das Geld besitzt. Eine Folge davon war, dass Amerika im Laufe des vergangenen Jahrhunderts in zwei Weltkriege eingetreten ist, die vor allem geführt wurden, um die Macht des privaten Money Trusts auszuweiten.

Die zentrale Frage, vor der die Länder inmitten der sich verschärfenden Krise stehen, lautet: Wer soll künftig das Geld kontrollieren? Soll diese Macht in der Hand privater Wall-Street-Banker bleiben, einer internationalen Finanzoligarchie, die immer wieder bewiesen hat, dass sie sich um das Allgemeinwohl eines Landes – egal welchen Landes – nicht schert? Oder sollen die gewählten Regierungen souveräner Länder die Macht über das Geld wieder zurückerobern? Dies gilt insbesondere für die USA, wo im Jahr 1913 sich der Präsident und der Kongress vor dem Altar des Money Trusts gebeugt und diesem die souveränen Rechte über das Geld übergeben haben. Die entscheidende Frage ist: Hat der Staat die Macht über das Geld oder hat die Macht des Geldes die Kontrolle über den Staat?

Wie sprach einst Henry Kissinger, der ehemalige US-Außenminister: „Wer das Geld kontrolliert, der kontrolliert die ganze Welt.“

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